Wenn die Gebäudehülle Strom erzeugt.
Bauwerkintegrierte Photovoltaik verbindet zwei Gewerke, zwei Regelwerke und zwei Risiken in einem Bauteil. Wir begleiten Bauherren, Kommunen und Unternehmen durch dieses Neuland — von der Machbarkeit bis zur Abnahme.
Wir planen nicht. Wir sorgen dafür, dass geplant wird, was trägt.
Wer BIPV plant und liefert, hat ein Interesse am eigenen Produkt. Wir stehen auf Ihrer Seite: Wir prüfen Entwürfe Dritter, bewerten Angebote, überwachen die Ausführung und nehmen ab. Für die öffentliche Hand ist diese Trennung von Planung und Kontrolle häufig schon vergaberechtlich geboten — für private Bauherren ist sie schlicht die günstigere Versicherung.
Das Dach allein reicht nicht mehr.
Die Fläche wird knapp
Auf Bestandsgebäuden ist das Dach oft belegt, verschattet oder statisch ausgereizt. Die Fassade ist die größte ungenutzte Fläche am Gebäude — und bei flachem Sonnenstand ertragsstärker, als viele annehmen.
Die Hülle muss ohnehin saniert werden
Steht eine Fassadensanierung an, entscheidet sich für dreißig Jahre, was dort hängt. Wer in diesem Moment nicht mitdenkt, zahlt später zweimal: einmal für die Hülle, einmal für die Anlage.
Die Anforderungen steigen
Gebäudeenergiegesetz, kommunale Wärmeplanung und Förderbedingungen verschieben die Rechnung laufend. Was gestern unwirtschaftlich war, ist heute förderfähig — und umgekehrt.
Fünf Schritte, an denen Vorhaben scheitern — oder gelingen.
Sie können uns für den gesamten Weg beauftragen oder für einen einzelnen Abschnitt. Am häufigsten kommen wir zu früh dazu — und das ist gut so.
Potenzial und Machbarkeit
Welche Flächen taugen wirklich? Welche Technologie passt zur Hülle? Was bringt sie, was kostet sie — und was davon hätte die Fassade ohnehin gekostet?
Vor der Planung02Planung prüfen
Entwürfe von Architekt und Fachplaner gegen Bauproduktenrecht, Verwendbarkeitsnachweise, GEG und Stand der Technik gehalten — bevor ausgeschrieben wird.
Vor der Vergabe03Vergabe begleiten
Leistungsverzeichnis, Angebotsvergleich, fachliche Wertung. Damit Angebote vergleichbar werden, die es auf den ersten Blick nicht sind.
Vergabeverfahren04Ausführung überwachen
Qualitätssicherung an der Naht zwischen Fassadenbau und Elektrotechnik — dort entstehen die Schäden, für die sich später niemand zuständig fühlt.
Bauphase05Abnahme und Übergabe
Messung, Nachweise, Dokumentation, Gewährleistungsfristen. Damit der Betrieb auf etwas aufsetzen kann — und die Fristen nicht unbemerkt verstreichen.
ÜbergabeWer die Hülle verantwortet, trägt das Risiko.
Nicht der Planer, nicht der Errichter — der Bauherr. Deshalb arbeiten wir ausschließlich auf dieser Seite des Tisches.
Öffentliche Hand
Schulen, Verwaltungsgebäude, Betriebshöfe, Feuerwachen. Kommunen stehen unter Erfüllungsdruck und haben selten eigenes BIPV-Fachwissen im Haus.
Planung und Kontrolle getrenntUnternehmen
Produktions- und Logistikhallen, Verwaltungsbauten. Große Hüllflächen, hoher Eigenverbrauch am Tag — die günstigste Voraussetzung, die es gibt.
Eigenverbrauch im BlickArchitektur und Planung
Sie verantworten den Entwurf, wir liefern die BIPV-Fachberatung dazu — ohne Ihnen ins Projekt zu reden oder Ihnen den Auftrag streitig zu machen.
Fachberatung im UnterauftragWohnungswirtschaft
Genossenschaften und Bestandshalter mit anstehender Hüllsanierung. Hier entscheidet sich, ob aus einer Pflichtaufgabe ein Ertrag wird.
Sanierung mitgedachtIm Norden gelten andere Zahlen.
Flacher Sonnenstand, Wind- und Salzlast an der Küste, Verschattung durch dichte Bebauung: Eine Ertragsrechnung aus Süddeutschland trägt hier nicht. Wir arbeiten dort, wo wir die Bedingungen kennen.
Einsatzgebiet ansehen →Sie haben eine Fläche und eine Frage. Wir haben eine Stunde.
Schildern Sie uns das Vorhaben — Gebäude, Zeitplan, Stand der Planung. Sie bekommen eine erste Einschätzung, ob sich BIPV an dieser Stelle lohnt. Wenn nicht, sagen wir Ihnen das auch.
Vorhaben schildern →