Gewerbliche Gebäude haben zwei Eigenschaften, die bauwerkintegrierte Photovoltaik wirtschaftlich machen: sehr große, wenig gegliederte Hüllflächen und einen Stromverbrauch, der genau dann anfällt, wenn die Sonne scheint.
Der Eigenverbrauchsanteil entscheidet über die Rechnung — nicht die Modulleistung und nicht der Preis je Kilowattpeak. Deshalb beginnt unsere Bewertung bei Ihrem Lastgang, nicht beim Produktkatalog.
Fragen, die wir für Sie beantworten
- Welcher Anteil des erzeugten Stroms wird tatsächlich im Betrieb verbraucht?
- Lohnt die Fassade zusätzlich zum Dach — oder statt dessen?
- Was kostet BIPV wirklich, wenn die Hülle ohnehin erneuert wird?
- Hält die vorgelegte Ertragsprognose des Anbieters einer Prüfung stand?
- Wer haftet, wenn ein Modul bricht und Wasser eindringt?
- Was bedeutet die Anlage für Wartung, Versicherung und spätere Umbauten?
Die Prognose des Anbieters ist ein Angebot, kein Nachweis
Ertragsprognosen werden mit Annahmen gerechnet: Einstrahlung, Verschattung, Temperatur, Verfügbarkeit. Bei Fassadenanlagen im Norden wirken sich diese Annahmen deutlich stärker aus als bei einer Dachanlage in Süddeutschland — und sie werden gern günstig gewählt.
Wir rechnen nach, mit regionalen Daten und der tatsächlichen Verschattungssituation Ihres Standorts.
Produktion läuft weiter
Bei laufendem Betrieb ist die Bauphase das eigentliche Risiko: Gerüststellung an einer Produktionshalle, Arbeiten über Verkehrswegen, Freischaltungen im laufenden Prozess.
Das gehört in die Ausschreibung, nicht in die Bauberatung. Wir bringen es dort unter, wo es hingehört.