Im Wohnungsbestand fällt die Entscheidung über bauwerkintegrierte Photovoltaik fast immer im Zuge einer ohnehin notwendigen Maßnahme: Fassade, Balkone, Dach. Steht das Gerüst erst einmal, ist der spätere Nachrüstweg die mit Abstand teuerste Variante.
Deshalb muss die Frage früh gestellt werden — und sie muss ehrlich beantwortet werden, auch wenn die Antwort manchmal nein lautet.
Fragen im Bestand
- Lohnt die Integration, wenn die Fassade ohnehin erneuert wird?
- Was bedeutet das für die Umlagefähigkeit und für die Mieterschaft?
- Wie verhält sich BIPV zu Mieterstrom- und Direktlieferungsmodellen?
- Welche Flächen tragen — und welche verschatten sich gegenseitig?
- Wie bleibt die Anlage über dreißig Jahre wartbar?
Nicht jede Fassade ist geeignet
Verschattung durch Nachbarbebauung, gegliederte Fassaden mit hohem Fensteranteil, Denkmalschutz: Im Wohnungsbestand scheitert BIPV häufiger als im Gewerbe — und das früh zu wissen, spart eine Planungsphase.
Wir sagen Ihnen vor der Planung, ob sich der Weg lohnt.